TTT am Donnerstag, 01.04.2021. Autoren deren Nachname mit *O* beginnt.

Jeden Donnerstag stellt uns Aleshanee von Weltenwanderer eine Aufgabe. Heute möchte sie das von uns sehen: 10 Autoren, deren Nachname mit *O* beginnt. O, wie schwierig heute. Hier meine magere Ausbeute. Orwell, Obama, Owens. Ich habe nur Bücher aufgelistet, die sich entweder in meinem Regal oder auf dem Reader befinden. Barack Obama hat mir kürzlich eine Nachbarin geschenkt. Michelle Obama darf bald bei mir einziehen. Taschenbuch ist vorbestellt. Einzig Ogawa Yoko hab ich  gelesen und rezensiert. Oram habe ich das Hörbuch gehört und das Buch gelesen. Bisher nicht rezensiert.  Kommt aber noch. Ich liebe diese schnulzige Geschichte.  Alle anderen bisher ungelesen. O!

London, 1984: Winston Smith, Geschichtsfälscher im Staatsdienst, verliebt sich in die schöne und geheimnisvolle Julia. Gemeinsam beginnen sie, die totalitäre Welt infrage zu stellen, als Teil derer sie bisher funktioniert haben. Doch bereits ihre Gedanken sind Verbrechen, und der Große Bruder richtet seinen stets wachsamen Blick auf jeden potenziellen Dissidenten. George Orwells Vision eines totalitären Staats, in dem Cyberüberwachung, Geschichtsrevisionismus und Gedankenpolizei den Alltag gläserner Bürger bestimmen, hat wie keine andere Dystopie bis heute nur an Brisanz gewonnen. Infos hier.Unbezahlte werbung. Coverrechte: Verlag

Ein verheissenes Land von Barack Obama

Ein fesselnder und zutiefst persönlicher Bericht darüber, wie Geschichte geschrieben wird – von dem US-Präsidenten, der uns inspirierte, an die Kraft der Demokratie zu glauben

In diesem mit Spannung erwarteten ersten Band seiner Präsidentschaftserinnerungen erzählt Barack Obama die Geschichte seiner unwahrscheinlichen Odyssee vom jungen Mann auf der Suche nach seiner Identität bis hin zum führenden Politiker der freien Welt. In erstaunlich persönlichen Worten beschreibt er seinen politischen Werdegang wie auch die wegweisenden Momente der ersten Amtszeit seiner historischen Präsidentschaft – einer Zeit dramatischer Veränderungen und Turbulenzen.

Obama nimmt die Leser und Leserinnen mit auf eine faszinierende Reise von seinem frühesten politischen Erwachen über den ausschlaggebenden Sieg in den Vorwahlen von Iowa, der die Kraft basisdemokratischer Bewegungen verdeutlichte, hin zur entscheidenden Nacht des 4. Novembers 2008, als er zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde und als erster Afroamerikaner das höchste Staatsamt antreten sollte.

Sein Rückblick auf seine Präsidentschaft bietet eine einzigartige Reflexion über Ausmaß und Grenzen präsidialer Macht und liefert zugleich außergewöhnliche Einblicke in die Dynamik US-amerikanischer Politik und internationaler Diplomatie. Wir begleiten Obama ins Oval Office und in den Situation Room des Weißen Hauses sowie nach Moskau, Kairo, Peking und an viele Orte mehr. Er teilt seine Gedanken über seine Regierungsbildung, das Ringen mit der globalen Finanzkrise, seine Bemühungen, Wladimir Putin einzuschätzen, die Bewältigung scheinbar unüberwindlicher Hindernisse auf dem Weg zur Verabschiedung einer Gesundheitsreform. Er beschreibt, wie er mit US-Generälen über die amerikanische Strategie in Afghanistan aneinandergerät, die Wall Street reformiert, wie er auf das verheerende Leck der Bohrplattform Deepwater Horizon reagiert und die Operation „Neptune’s Spear“ autorisiert, die zum Tode Osama bin Ladens führt.

»Ein verheißenes Land« ist ungewöhnlich intim und introspektiv – die Geschichte eines einzelnen Mannes, der eine Wette mit der Geschichte eingeht, eines community organizer, dessen Ideale auf der Weltbühne auf die Probe gestellt werden. Obama berichtet offen vom Balanceakt, als Schwarzer Amerikaner für das Amt zu kandidieren und damit die Erwartungen einer Generation zu schultern, die Mut aus der Botschaft von „Hoffnung und Wandel“ gewinnt, und was es bedeutet, die moralische Herausforderung anzunehmen, Entscheidungen von großer Tragweite zu treffen. Er spricht freimütig über die Kräfte, die sich ihm im In- und Ausland entgegenstellten, gibt ehrlich Auskunft darüber, wie das Leben im Weißen Haus seine Frau und seine Töchter prägte, und scheut sich nicht, Selbstzweifel und Enttäuschungen offenzulegen. Und doch verliert er nie den Glauben daran, dass innerhalb des großen, andauernden amerikanischen Experiments Fortschritt stets möglich ist.

In diesem wunderbar geschriebenen und eindrücklichen Buch bringt Barack Obama seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Demokratie kein Geschenk des Himmels ist, sondern auf Empathie und gegenseitigem Verständnis gründet und Tag für Tag gemeinsam geschaffen werden muss.

»Obama schreibt sehr leichtfüßig, unangestrengt, immer wieder humorvoll. Ein uneitler, selbstkritischer Ton.”«

Deutschlandfunk Kultur „Lesart“ (17. November 2020) Verlagsinfo: Penguin Verlag
BECOMING von Michelle Obama

Die kraftvolle und inspirierende Autobiografie der ehemaligen First Lady der USA

Michelle Obama ist eine der überzeugendsten und beeindruckendsten Frauen der Gegenwart. Als erste afro-amerikanische First Lady der USA trug sie maßgeblich dazu bei, das gastfreundlichste und offenste Weiße Haus zu schaffen, das es je gab. Sie wurde zu einer energischen Fürsprecherin für die Rechte von Frauen und Mädchen in der ganzen Welt, setzte sich für einen dringend notwendigen gesellschaftlichen Wandel hin zu einem gesünderen und aktiveren Leben ein und stärkte außerdem ihrem Ehemann den Rücken, während dieser die USA durch einige der schmerzlichsten Momente des Landes führte. Ganz nebenbei zeigte sie uns noch ein paar lässige Dance-Moves, glänzte beim „Carpool Karaoke“ und schaffte es obendrein auch, zwei bodenständige Töchter zu erziehen – mitten im gnadenlosen Blitzlichtgewitter der Medien.

In diesem Buch erzählt sie nun erstmals ihre Geschichte – in ihren eigenen Worten und auf ihre ganz eigene Art. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet von all den Erfahrungen, die sie zu der starken Frau gemacht haben, die sie heute ist. Warmherzig, weise und unverblümt erzählt sie von ihrer Kindheit an der Chicagoer South Side, von den Jahren als Anwältin und leitende Angestellte, von der nicht immer einfachen Zeit als berufstätige Mutter sowie von ihrem Leben an Baracks Seite und dem Leben ihrer Familie im Weißen Haus. Gnadenlos ehrlich und voller Esprit schreibt sie sowohl über große Erfolge als auch über bittere Enttäuschungen, den privaten wie den öffentlichen. Dieses Buch ist mehr als eine Autobiografie. Es enthält die ungewöhnlich intimen Erinnerungen einer Frau mit Herz und Substanz, deren Geschichte uns zeigt, wie wichtig es ist, seiner eigenen Stimme zu folgen. Verlagsinfo: Goldmannverlag. Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Verlag

»Autobiografie des Jahres«

LiteraturSPIEGEL (24. November 2018)

“Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert.” The New York Times

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können. Verlagsinfo: Hanser Literaturverlage

Shortlist National Book Award 2019
Shortlist International Booker Prize 2020 Meine Rezi

Yoko Ogawas internationaler Bestseller erstmals in deutscher Übersetzung. »Insel der verlorenen Erinnerung« ist eine faszinierende Parabel über den Verlust von Freiheit und die Bedeutung der eigenen Vergangenheit. Selten werden die drängenden Fragen unserer Zeit so poetisch verhandelt wie hier.

Auf einer Insel, nicht weit vom Festland entfernt, prägen sonderbare Ereignisse das Leben. In regelmäßigen Abständen verschwinden Dinge, und zwar für immer. Zunächst sind es Hüte, dann alle Vögel, später die Fähre. Bald gibt es keine Haarbänder mehr und keine Rosen … Die Bewohner haben sich damit abgefunden, dass auch ihre Erinnerung immer weiter verblasst. Nur einige wenige können nichts vergessen. Deshalb werden sie von der Erinnerungspolizei verfolgt, die dafür Sorge trägt, dass alle verschwundenen Dinge auch verschwunden bleiben, nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch in den Köpfen der Menschen.
Als eine junge Schriftstellerin herausfindet, dass ihr Verleger Gefahr läuft, von der Erinnerungspolizei festgenommen zu werden, beschließt sie, ihm zu helfen – auch wenn sie damit ihr Leben riskiert. Sie richtet im Untergeschoss ihres Hauses ein Versteck für ihn ein. Doch die Razzien der Polizei werden ständig ausgeweitet, und immer häufiger verschwinden Dinge. Die beiden hoffen auf die Fertigstellung ihres neuen Romans als letzte Möglichkeit, die Vergangenheit zu bewahren. Verlagsinfo: Liebeskind.

Nach einem schweren Autounfall hat Ella ein Jahr voller OPs und Rehas hinter sich. Und nun muss sie auch noch zu ihrem Vater und dessen neuer Familie ziehen, die sie überhaupt nicht kennt. Ella will nur eins: ihr altes Leben zurück. Deshalb beschließt sie, sich nach langer Zeit wieder bei ihrem Chatfreund Cinder zu melden. Er ist der Einzige, der sie wirklich versteht, und obwohl sie ihn noch nie getroffen hat, ist Ella ist schon eine halbe Ewigkeit heimlich in ihn verliebt. Was sie nicht weiß: Auch… Verlagsinfo: One

 

Hier noch zum Nachschauen eine Liste von bücher de:

9 thoughts on “TTT am Donnerstag, 01.04.2021. Autoren deren Nachname mit *O* beginnt.

  1. Huhu Gisela 🙂

    Kein Buch dabei, was ich gelesen habe. Aber vom sehen her kenne ich sie zumindest. Cinder & Ella hatte ich lange auf der Leseliste stehen, aber inzwischen reizt es mich nicht mehr so.

    Lieben Gruß
    Andrea

  2. Guten Morgen Gisela,

    wir haben gleich 4 Bücher gemeinsam. Orwell, die Obamas und Delia Owens. Orwell ist schon ewig her, dass ich das gelesen habe, Becoming fand ich toll und sehr interessant und Der Gesang der Flusskrebse hat mir auch sehr gut gefallen. Barack Obama steht noch im RuB. Ich hoffe, ich habe bald Zeit, das Buch zu lesen, ich bin schon sehr neugierig!

    Viele Grüße und frohe Ostern
    Kerstin

  3. Guten Morgen Gisela,
    Delia Owens haben wir gemneinsam – ich fand es großartig! Michelle Obama steht auf meinem SuB bereit und von George Orwell habe ich “Farm der Tiere” gewählt, weil mir das viel besser gefallen hat. 🙂

    LG Sabine

  4. Schönen guten Morgen!

    Ich dachte mir schon, dass O etwas schwierig wird – aber ich bin tatsächlich recht schnell fündig geworden und hatte 10 beisammen, die mir alle gut gefallen haben 🙂

    “Der Gesang der Flusskrebse” fehlt mir ja leider noch im Regal, wird aber sicher bald einziehen. Auf das Buch freue ich mich schon sehr!
    “Insel der verlorenen Erinnerung”, darauf hast du mich ja schon neugierig gemacht. Das muss noch eine Weile auf der Wunschliste ausharren, bei dem bin ich mir noch unsicher.

    Orwell hast du ja schon bei mir entdeckt, den hab ich mit einem anderen Buch auf der Liste. Aber 1984 ist natürlich auch ein toller Klassiker 🙂

    Die Obama Bücher hab ich nicht gelesen, aber schon oft gesehen, dass von ihm und seiner Frau. Die sind sicher interessant, mich reizen sie jetzt nicht so …

    Liebste Grüße, Aleshanee

  5. Guten Morgen Gisela,

    also für mich hat sich O leichter dargestellt, wie gedacht. Die Liste war echt schnell voll. Ich kenne alle dein Bücher bis auf Insel der verlorenen Erinnerung (da musste ich schon ein paar Mal genau gucken um den Titel zu finden) vom Sehen. Gelesen hab ich aber keins, Biografien lese ich nicht, bei Cinder & Ella hatte ich mal überlegt, aber reine Liebesgeschichten lese ich ja auch nur noch selten.

    Hier geht’s zu meinem Beitrag

    Liebe Grüße und einen schönen Donnerstag,
    Steffi vom Lesezauber

  6. Guten Morgen,
    heute haben wir tatsächlich ein Buch gemeinsam. 1984, das habe ich ja letzte Woche nicht genommen, weil ich keine Zahlen als kurzen Titel nennen wollte. Und von der unteren Liste habe ich Petra Oelker dabei. Sie schreibt schöne, historische Romane.
    Schöne Ostern und LG Petra

  7. Guten Morgen Gisela,

    wir haben mit Delia Owen eine Gemeinsamkeit, was mich sehr freut.
    Ich hatte auch Probleme gute Bücher für diese Liste zu finden, bei 15 Autorennamen waren nicht alle erwähnenswert. Aber die Liste wurde dann dank meiner Lovelybooks Bibliothek doch noch voll.
    Von Yoko Ogawa habe ich Hotel Iris gelesen, den Titel wollte ich aber nicht vorstellen. War mir im Nachhinein nicht so gut in Erinnerung.

    https://sommerlese.blogspot.com/2021/04/top-ten-thursday-98.html

    Liebe Grüße und eine schöne Osterwoche,
    Barbara

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