Meine Meinung zu „Die Schwestern vom Ku’damm – Jahre des Aufbaus“ von Brigitte Riebe (1)

Hardcover20,00 € Preis: €  Seitenzahl: 432 rororo Erhältlich als: Taschenbuch, Hardcover, e-Book Unbezahlte Werbung! Coverrechte liegen beim Verlag!

 

Die Schwestern vom Ku’damm: Jahre des Aufbaus

Wirtschaftswunder, Kaufrausch, Träume in Pastell – drei Schwestern und ein Kaufhaus am Ku’damm.
Der Auftakt der großen 50er-Jahre-Trilogie von Bestseller-Autorin Brigitte Riebe.
Berlin im Mai 1945: Es ist die Stunde Null, die Stadt liegt ebenso in Trümmern wie die Seelen der Menschen. Auch das Kaufhaus Thalheim am Ku’damm ist zerstört. Fassungslos stehen die drei Schwestern Rike, Silvie und Florentine vor der Ruine des einst so stolzen Familienunternehmens. Doch Rike, die Älteste, hat einen Traum: Sie will das Kaufhaus wieder aufbauen und mit raffinierten Stoffen und neuesten Modekreationen Farbe in das triste Nachkriegsberlin bringen. Nach der Währungsreform scheint es tatsächlich aufwärts zu gehen, die Menschen hungern nach Konsum und schönen Dingen. Doch die neuen Zeiten bringen neue Probleme. Als ein dunkles Geheimnis zutage tritt, das ein unrühmliches Licht auf das Kaufhaus und seine Geschichte wirft, müssen die Schwestern erkennen, dass die Vergangenheit noch immer lebendig ist… Verlagsinfo: Rowohlt Continue reading

Meine Meinung zu „Auf diese Art zusammen“ von Jojo Moyes

Seitenzahl: 42 Rowohlt E-Book ISBN: 978-3-644-00966-0 20.06.2020 Erhältlich als: e-Book. Gratis! Unbezahlte Werbung! Coverrechte: Verlag!

Jojo Moyes

Auf diese Art zusammen

Eine Geschichte von Lou

Louisa Clark sitzt fest. Eigentlich wollte sie nur kurz zurück nach England, um neue Ware für ihren Vintage-Mode-Verleih The Bees Knees zu kaufen. Aber plötzlich ist alles anders. Lockdown. Die Welt steht still. Lou hat keine andere Wahl, als die nächsten Wochen bei ihrer liebenswert chaotischen Familie zu verbringen. Dabei macht sie sich große Sorge um ihren Freund Sam, der als Sanitäter in New York arbeitet. Wie so viele andere Mediziner und Pflegekräfte überall auf der Welt bringt er sich täglich in Gefahr, um anderen zu helfen. Doch Lou wäre nicht Lou, wenn sie nicht selbst aus dieser Situation etwas Gutes machen würde …
Lou is back. Jojo Moyes schenkt ihren Leser*innen eine Mut machende Geschichte über Louisa Clark, die Protagonistin aus dem Bestseller „Ein ganzes halbes Jahr“. Verlagsinfo: Rowohlt Continue reading

Meine Meinung zu „Die Lieferung“ von Winkelmann

Preis: € 9,99 Seitenzahl: 400 rororo ISBN: 978-3-499-27517-3 18.06.2019 Erhältlich als: Taschenbuch, e-Book Unbezahlte Werbung! Coverrechte: Verlag!

Andreas Winkelmann

Die Lieferung

Der neue Thriller von Bestsellerautor Andreas Winkelmann: Seit Wochen hat Viola das Gefühl, verfolgt zu werden. Es ist, als klebe ein Schatten an ihr – immer, wenn sie sich umdreht, ist er verschwunden. Bildet sie sich das nur ein?
Ihre Freundin ist die einzige, die ihr glaubt. Doch dann meldet sie sich plötzlich nicht mehr.
Viola bleibt jetzt abends lieber zu Hause. Zum Glück gibt es ja Netflix und den Lieferdienst.
Die Pizza, die er bringt, wird für immer unangetastet bleiben…
Der Hamburger Polizeikommissar Jens Kerner hat einen merkwürdigen Fall auf dem Tisch: Eine bleiche, verstörte und vollkommen unterernährte Frau wurde in den Harburger Bergen aufgegriffen. Als er sie verhören will, stirbt sie. Gemeinsam mit seiner Kollegin Rebecca kommt er einem Täter auf die Spur, der so perfide ist, dass es alle Vorstellungen übersteigt. Als die beiden begreifen, mit wem sie es da zu tun haben, ist es schon fast zu spät… Verlagsinfo: Rowohlt

Ein spannungsgeladener Thriller, mit einem sympathischen Ermittlerduo.

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Meine Meinung zu „Herzenswege“ von Dagmar Hansen

Unbezahlte Werbung! Coverrechte: Verlag! Preis: € 9,99 Seitenzahl: 336 rororo ISBN: 978-3-499-27312-4 25.09.2018 Erhältlich als: Taschenbuch, e-Book

Herzenswege

Dem Leben entgegen
Susannas Leben verlief immer in ruhigen Bahnen. Bis vor einem Jahr ihre Tochter starb. Marie war der fröhliche Mittelpunkt der Familie, furchtlos, eine Reisende. Ganz anders als Susanna. Von ihrer letzten Rucksacktour hat Marie den Eltern Postkarten geschrieben. Die erste zeigt die Sibylle von Cumae, auf der Rückseite hat Marie tief bewegt ein paar Gedanken notiert. Kurzentschlossen bucht Susanna einen Flug nach Neapel. Sie will den Ort mit eigenen Augen sehen, der ihre Tochter so berührt hat. Eine Pilgerreise quer durch Europa beginnt. Eine Reise, die Susanna an ihre Grenzen bringt, sie ihre Tochter neu entdecken lässt – und überraschend auch sich selbst. Verlagsinfo: Rowohlt Continue reading

Meine Meinung zu „Alle Tage, die wir leben“ von Dagmar Hansen

Unbezahlte Werbung! Coverrechte: Verlag! Preis: € 10,00 Seitenzahl: 320 rororo ISBN: 978-3-499-27657-6 19.11.2019 Erhältlich als: Taschenbuch, e-Book

Alle Tage, die wir leben

Das Leben ist ein Abenteuer
Ausgerechnet vor ihrem 60. Geburtstag verliert Tilda ihren wichtigsten Auftraggeber – ihr Schreibbüro steht vor dem Aus. Und auch ihre Beziehung zu Freund Günter scheitert, da ihm seine Freiheit wichtiger ist als eine Partnerin an seiner Seite. Das hatte Tilda sich anders vorgestellt. Mit Sechzig nochmal ganz auf Anfang? Als sie eine Anzeige liest, in der eine «Frau im besten Alter (84)» eine Privatsekretärin sucht, bewirbt sie sich kurzerhand. Obwohl Arbeitgeberin Ruth fit und lebenslustig ist, will sie nach dem Vorbild des schwedischen «Death Cleaning» ihre Angelegenheiten ordnen. Dabei soll Tilda helfen. Anfangs findet die das ziemlich morbide, doch durch Ruth lernt sie, dass das Leben – egal in welchem Alter – immer für eine Überraschung gut ist. Verlagsinfo: Rowohlt Continue reading

Meine Meinung zu „Immer wieder im Sommer“ von Katharina Herzog. Rezension vom 12.06.2017.

Unbezahlte Werbung! Coverrechte: Verlag! Sonderausgabe 10,00 € Taschenbuch 10,00 € Paperback 12,99 € e-Book 4,99 €

 


Vom Mut, das Glück wiederzufinden.
Zweimal hat Anna ihr Herz verloren: Einmal an Max, doch die Ehe ging vor fünf Jahren übel in die Brüche. Und dann war da Jan … die unvergessene Liebe eines Jugendsommers. Schon lange fragt sie sich, was aus ihm geworden ist. Als sie erfährt, dass er auf Amrum wohnt, beschließt die sonst so vernünftige Anna spontan, mit ihrem VW-Bus gen Küste zu fahren. Doch dann meldet sich ihre Mutter, zu der sie seit 18 Jahren keinen Kontakt mehr hatte, mit schlimmen Nachrichten und einer großen Bitte. Am Ende sitzen nicht nur Anna und ihre Mutter zusammen im Auto, sondern auch ihre beiden Töchter – und Max …
Ein Buch wie eine perfekt gepackte Strandtasche: berührendes Familiendrama, wunderschöne Liebesgeschichte und Road Novel.Verlagsinfo: Rowohlt


In dem VW-Bus ist noch ein Platz frei. Bitte einsteigen: Rowohlt-Verlag

                                     

Anna ist eine geschiedene Frau mit zwei Töchtern. Sie arbeitet in einem Hotel. Sie denkt über ihr Leben nach. An ihre erste große Liebe hat sie viele Erinnerungen. Was wird aus Jan geworden sein? Sie erfährt, dass Jan auf Amrum lebt. Sommer, Sonne und Ferien! Was liegt da näher, als sich in den VW-Bus zu setzen und an´s Meer zu fahren? Zumal ihre Mutter sich auch gemeldet hat. Anna hat schon viele Jahre keinen Kontakt mehr zu der alten Dame. So kann sie Mutter und Jan auf ihrer Reise verbinden. Anna bringt ihre Töchter zu ihrem Vater, der mit ihnen ein paar schöne Tage verbringen möchte. Wären da nur nicht die bösen Überraschungen …..



                                                 


Sommer, Sonne und die Insel Amrum sorgen für Urlaubsfeeling. Man verspürt Lust auf ein Bad im Meer.

Diese Familiengeschichte zeigt deutlich, dass selbst nach 18 Jahren ohne Kontakt, die eigene Mutter niemals fremd wird.

Anna ist eine 37 jährige chaotische Frau, mit dem Herz am rechten Fleck. Ihren beiden Töchtern ist sie eine gute Mutter. Zu ihrem geschiedenen Mann Max hat sie kein so gutes Verhältnis, was sie aber nicht an den Kindern auslässt.

Zu viele Dinge sind passiert. Zu viele Gefühle wurden verletzt. So wundert es mich nicht, dass Anna überhaupt nicht begeistert ist, als sie ihre Reise zur Insel nicht alleine antreten kann.

Mit im Gepäck: Die 8 jährige Nelly, zickiger, 14 jähriger Teenager Sophie und Womanizer Max!

Annas Mutter Frieda freut sich über den Besuch der gesamten Familie. Die 62 jährige Dame kümmert sich noch weitgehend selber um ihren Hof. Die Kinder sehen ihre Oma zum ersten Mal. Trotzdem spüren sie zu ihrer Oma schon bald eine tiefe Verbundenheit. Für Sophie wird Oma Frieda eine wichtige Bezugsperson.


Die Autorin hat einen lockeren Sommer-Roman mit einem ernsten Thema verwoben. Frieda leidet an Demenz. Anna ist schockiert. Es soll jedoch die schönste Zeit werden, die Anna jemals mit ihrer Mutter verbracht hat.

Besonders neugierig war ich, ob Anna und Jan wieder zusammen finden.

Ich habe die weiblichen Protagonisten in mein Herz geschlossen. An Anna gefiel mir der Mut, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzten. Frieda macht einen schroffen Eindruck, ist aber eine verständnisvolle, liebenswerte Person. Sophie ist mitten in der Pubertät und muss ihren Weg erst noch finden. Ihre Oma hat sie zum richtigen Zeitpunkt kennengelernt. Die süße Nelly ist eine tolle Köchin und punktet damit bei der Oma.

Die Männer sind auch nicht ohne. Jan wirkt sympathisch, aber ein bisschen zu glatt.

Max hat es zwar faustdick hinter den Ohren, aber ich mag ihn. Man spürt die Liebe zu seinen Töchtern. Nicht nur zu denen …

Max hat mit einem großen Problem zu kämpfen.

Hannes ist Briefträger und geht Frieda am Hof zur Hand. Der gemütliche Postbote hat einen lieben Menschen verloren. Hannes spricht sehr langsam.

Frieda: >>Früher hat mich Hannes mit seiner langsamen Art zu reden in den Wahnsinn getrieben. Heute weiß ich, welch übergroße Anstrengung die Suche nach Worten bedeuten kann.<< (Pos.49 auf dem Reader)


Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna,- Frieda und Sophie in der dritten Person erzählt. Ich konnte mir dadurch ein gutes Bild von allen dreien machen.

Auf Oma Friedas Hof habe ich mich wohl gefühlt. Anna war erstaunt, dass ihr Pferd Schneewittchen noch lebt.



Blut ist dicker als Wasser. Dieser Spruch findet in dieser Geschichte eine besondere Bedeutung.

Ein lockerer Schreibstil macht diesen Roman zu einem Sommerbuch, welches in keinem Reisekoffer fehlen sollte. Die Ernsthaftigkeit des Themas Demenz ist der Autorin mühelos gelungen. Familienkonflikte haben genügend Beachtung gefunden. Liebe, Sonne, Meer und Emotionen runden diese Story ab.

Immer wieder im Sommer braucht man gute Bücher. Dies ist eins davon.



 

Das meint Manuela von „Mamenus Bücher“ zum Buch


Katharina Herzog hatte schon immer Spaß daran, sich Geschichten auszudenken und sie aufzuschreiben. Nach einem Abstecher in den Journalismus kehrte sie zur wahren Liebe Belletristik zurück und begann, Romane zu veröffentlichen. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

Meine Meinung zu „Alte Engel“ von Mareike Schneider

Werbung! Coverrechte: Verlag! Preis: € 12,00 Seitenzahl: 528 rororo ISBN: 978-3-499-27448-0 21.05.2019 Erhältlich als: Taschenbuch, Hardcover, e-Book

Mareike Schneider

Alte Engel

Franka Raben, Kunststudentin mit Katze, kommt in die Heimatstadt ihrer Mutter, um ihrem Vater bei der Pflege der Großmutter unter die Arme zu greifen – und auch, weil es sonst gerade keinen Platz für sie gibt.
Oma Maria, die früher zur Begrüßung stets mit ausgebreiteten Armen am Hoftor gewartet hat, behauptet nun, blind zu sein, verlässt das Haus nur noch unter Geschrei und nölt das Ende eines jeden Tages herbei.
In Mareike Schneiders Debüt sehen alle dem Sterben der Patriarchin entgegen, als sei es die Lösung uneingestandener Konflikte. Mit erzählerischer Wucht und Originalität bringt sie uns die Geschichte einer Familie nahe, die ihre Mitte lange vor dem Tod der Großmutter verloren hat. Continue reading

Meine Meinung zu „Mein Herz in zwei Welten“ von Jojo Moyes

„Trag deine Ringelstrumpfhosen mit Stolz. Führe ein unerschrockenes Leben. Fordere dich heraus. Lebe einfach.“
Diese Sätze hat Will Louisa mit auf den Weg gegeben. Doch nach seinem Tod brach eine Welt für sie zusammen. Es hat lange gedauert, aber endlich ist sie bereit, seinen Worten zu folgen und wagt in New York den Neuanfang. Die glamouröse Welt ihrer Arbeitgeber könnte von Lous altem Leben in der englischen Kleinstadt nicht weiter entfernt sein. Dort ist ein Teil ihres Herzens zurückgeblieben: bei ihrer liebenswert chaotischen Familie und vor allem bei Sam, dem Mann, der sie auffing, als sie fiel. Während Lou versucht, New York zu erobern und herauszufinden, wer Louisa Clark wirklich ist, muss sie feststellen, wie groß die Gefahr ist, sich selbst und andere auf dem Weg zu verlieren. Und am Ende muss sie sich die Frage stellen: Ist es möglich, ein Herz zu heilen, das in zwei Welten zuhause ist?  (Folgendende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:)
Rowohlt-Wunderlich-Verlage Continue reading

Meine Rezension zu „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ von Anna McPartlin

Unbezahlte Werbung! Coverrechte: Verlag! Preis: € 12,00 Seitenzahl: 464 rororo ISBN: 978-3-499-26922-6 20.03.2015 Erhältlich als: Taschenbuch, e-Book
Über die Autorin



Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre
frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie
als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind
aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing,
doch sie blieb dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem
Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren
Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin. Verlagsinfo: Rowohlt

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell
dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche
deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er
dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um
deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um
Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun
gehen wirst …

Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich. Verlagsinfo: Rowohlt
Ein Buch das trösten kann.
Manchmal frage ich mich, warum ich gerne Bücher lese, die von Krankheit und Tod handeln. „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist so ein Buch, wie unschwer am Titel zu erkennen ist.
Ich denke, man kann mit einer Geschichte wie dieser, die eigenen Ängste und Erfahrungen besser verarbeiten.
Rabbit wird von ihrer fluchenden, Schimpfwörter liebenden Mutter, in ein Hospiz gefahren.
Rabbit hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Weder ihre Angehörigen;noch ihre Mutter sind in der Lage, das Unabwendbare zu akzeptieren. So wird erst mal um den heißen Brei geredet. Das Wort „Sterben“ zur Tabuzone erklärt.
Rabbits Vater kann nicht akzeptieren, dass seine stark fluchende Frau, die Tochter nicht retten kann. Eine Zeit lang spricht er deshalb mit ihr kein Wort. Doch, dann werden beide aktiv …..
Rabbit hat keinen Glauben. Sie kann mit „Märchen“ nichts anfangen. Trotzdem ist sie eine herzensgute Frau. Sie liebt ihre Tochter Juliet über alles. Es macht ihr Angst, sie alleine lassen zu müssen.
In diesem Buch geht es nicht nur um Krankheit und Tod. Wir dürfen mit erleben, was Rabbit für ein tolles Leben geführt hat. Sie durfte in einer warmherzigen Familie aufwachsen.
Ich konnte oft schmunzeln. Das Hospiz war kein Ort in dem nur Trübsal geblasen wurde. Rabbit lachte oft von ganzem Herzen.
Besonders gut haben mir die Rückblenden aus ihrem Leben gefallen,

wenn sie geschlafen hat. Die erste große Liebe von Rabbit ist mir sehr nahe gegangen.

Für ihren Bruder Davey habe ich im Lauf der Geschichte eine große Sympathie entwickelt. Der Musiker, der zu keinem sesshaften Leben fähig ist, wächst über sich selber hinaus.
Besonders gut hat Anna McPartlin die Familienmitglieder beschrieben und wie sie mit der Situation umgegangen sind.
 
Ich könnte jetzt seitenweise schreiben. Das lasse ich lieber. Man sollte dieses Buch einfach lesen. Man braucht vorher nicht viel zu

wissen; denn von der ersten Seite an wird man in die Geschichte hineingezogen. Die Autorin hat einen unglaublich magischen Schreibstil. Man kann und will nichts anderes, als Rabbit begleiten. Man will ihre Geschichte hören. Man will mit ihr lachen und weinen. Die letzten Tage waren für mich wunderbar und traurig zugleich.

Besonders überzeugend fand ich Rabbits Mutter. Ehrlich, ich habe oft mit geflucht und Schimpfwörter benutzt. Ich bin jetzt mal total unverschämt und bediene mich an Moms Ausdrucksweise: Scheiß, verdammter, ver….ter Krebs!!!!
Aber das Cover …. verdammt schön!
Herzlichen Dank an den Rowohlt-Verlag. Dieses Buch ist für mich ein Hauptgewinn.
Absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne