Meine Meinung zu Sterne sieht man nur im Dunkeln“ von Meike Werkmeister

WERBUNG! COVERRECHTE: VERLAG! ORIGINALAUSGABE Taschenbuch, Klappenbroschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 14 farbige Abbildungen, 13 s/w Abbildungen ISBN: 978-3-442-48787-5 Erscheint am 08. April 2019

Eigentlich ist Anni glücklich. Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen … Verlagsinfo: Goldmann Weiterlesen „Meine Meinung zu Sterne sieht man nur im Dunkeln“ von Meike Werkmeister“

Meine Meinung zu „Das Honigmädchen“ von Claudia Winter

WERBUNG! COVERRECHTE: VERLAG!!! ORIGINALAUSGABE Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm ISBN: 978-3-442-48574-1 Erscheint am 18. März 2019

Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist … Verlagsinfo: Goldmann Weiterlesen „Meine Meinung zu „Das Honigmädchen“ von Claudia Winter“

Meine Meinung zu „Das kleine Buch der großen Fragen“ von Gisela Schmalz

WERBUNG! COVERRECHTE: VERLAG!!! BEITRAGSBILD: @GISELA SIMAK VON GISELAS LESEHIMMEL!!! ORIGINALAUSGABE Taschenbuch, Klappenbroschur, 336 Seiten, 12,5 x 18,7 cm farbig illustriert ISBN: 978-3-442-15971-0 Erschienen am 15. Oktober 2018 Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Wir leben in einer Welt, die immer schneller und komplexer wird. Pausenlos werden Antworten über uns ausgeschüttet, nach denen wir oft gar nicht gefragt haben. Die Kunst des Fragens und Zuhörens scheint an Bedeutung zu verlieren – dabei sind es gerade die Fragen, die Brücken zwischen Menschen schlagen. Fragen lassen eine Offenheit und Vertrautheit zu, die eine Antwort nie erlauben würde. Was ist dein dunkelstes Geheimnis? Was ist dein hellstes Geheimnis? Wann bist du zu dir selbst ehrlich und wann nicht? Mit wem würdest du gerne eine Nacht verbringen, dann aber goodbye sagen? Gisela Schmalz hat 2.000 inspirierende Fragen gesammelt: über uns selbst, über unsere Beziehungen zu anderen und über uns in der Welt. Wie geht es dir heute wirklich? Für weniger Smalltalk und mehr aufrichtige Gespräche in unserem Leben! Verlagsinfo: Goldmann

Das kleine Buch der großen Wahrheiten!

Es hat einmal eine Zeit gegeben, da hat man sich für sein Gegenüber interessiert. Wenn man jemanden kennengelernt hat, hat man ihm gerne Fragen gestellt. Natürlich mit dem nötigen Anstand und ohne die Privatsphäre zu verletzen. Der Mensch an sich hat einen einfach interessiert. Wer bist du? Wie tickst du? Haben wir was gemeinsam? Unmerklich hat sich das mit den Jahren verändert. Ich habe es nicht mal bemerkt. Als ich vom Verlag dieses Überraschungsbuch erhalten habe, wusste ich erst mal nicht viel damit anzufangen. Findet man solche Fragen nicht in jeder Klatschspalte? Ist diese Schubladenkonversation wirklich von Nutzen? Nachdem ich dieses Buch nun beendet habe, hat sich meine Meinung gewaltig geändert. Mit diesem Büchlein gelangt man zur Wahrheit. Wer er es ehrlich beantwortet, kann an sich arbeiten. Bei wem alles gut ausfällt, kann sich glücklich schätzen. 

Es beginnt mit „Wer bist du?“ Fragebögen helfen dabei, seinem „Ich“ näher zu kommen. Manche Fragen sind sehr humorvoll. Andere wiederum gehen sehr in die Tiefe. Ob Politik, Kunst, Erotik … alle Lebensbereiche finden Beachtung. Dieses Büchlein nimmt kein Blatt vor den Mund. Man muss sich selbst mit den Antworten befassen. Hier hat Mister PC mal nichts zu melden. Man rast zu schnell durch die Seiten. Man ist neugierig, welche Fragen man als nächstes gestellt bekommt. Ich denke …. erst bei häufigeren, langsameren Lesen entfacht diese Lektüre ihre Wirkung. Es ist ein Arbeitsbuch. Man befasst sich mal mit sich selber. 

In Gegenwart des Partners furzen kann auch ein Thema sein. Ich würde es unter die Rubrik Respekt vor dem Partner setzten. Wenn auch manche Fragen mit viel Humor gestellt werden, so bringen sie doch sehr viele Charakterstärken/schwächen zum Vorschein. Dieses Buch beantwortet keine Fragen. Das muss man schon selber machen. 

Ein kleines Büchlein, auf das man sich gerne einlässt. 2000 Fragen, die man nacheinander immer wieder mal abarbeiten sollte. Für mich: „Das kleine Buch der großen Wahrheiten!“ Ich werde es mit Sicherheit nochmal durchgehen. Diesmal langsam! Warum es mir so gut gefällt? Es ist nicht fremdbestimmt. 

Danke Gisela Schmalz

Gisela Schmalz

Gisela Schmalz, geb. 1970, ist seit 2006 Professorin für Strategisches Management und Wirtschaftsethik an der Rheinischen Fachhochschule in Köln. Neben ihrer Lehrtätigkeit in Köln beteiligt sie sich an der Konzeption und am Aufbau der Datenbank zu internationalen Medienkonzernen (www.mediadb.eu) im Rahmen des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik, Berlin, dem sie als Fellow angehört. Darüber hinaus verantwortet sie den wissenschaftlichen Arbeitskreis des Forschungsprojekts „Ethisch-Ökologisches Rating“, Frankfurt.

www.giselaschmalz.com

WERBUNG! COVERRECHTE: VERLAG!!! BEITRAGSBILD: @GISELA SIMAK VON GISELAS LESEHIMMEL!!! ORIGINALAUSGABE Taschenbuch, Klappenbroschur, 336 Seiten, 12,5 x 18,7 cm farbig illustriert ISBN: 978-3-442-15971-0 Erschienen am 15. Oktober 2018 Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Das meint Mel von BETWEEN THE LINES. zum Buch.

Meine Meinung zu „Das rote Adressbuch“ von Sofia Lundberg

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(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch mit SchutzumschlagISBN: 978-3-442-31499-7

NEU
Erschienen:  20.08.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Doris wächst in einfachen Verhältnissen im Stockholm der Zwanzigerjahre auf. Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk: ein rotes Adressbuch, in dem sie all die Menschen verewigen soll, die ihr etwas bedeuten. Jahrzehnte später hütet Doris das kleine Buch noch immer wie einen Schatz. Und eines Tages beschließt sie, anhand der Einträge ihre Geschichte niederzuschreiben. So reist sie zurück in ihr bewegtes Leben, quer über Ozeane und Kontinente, vom mondänen Paris der Dreißigerjahre nach New York und England – zurück nach Schweden und zu dem Mann, den sie einst verlor, aber nie vergessen konnte. Verlagsinfo. Goldmann-Verlag Weiterlesen „Meine Meinung zu „Das rote Adressbuch“ von Sofia Lundberg“

Meine Meinung zu „Was Alice wusste“ von T. A. Cotterell

 

 

COVERRECHTE: GOLDMANN-VERLAG! WERBUNG: € 1,99 [D] inkl. MwSt. CHF 2,50* (* empf. VK-Preis) eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21543-9 NEU Erschienen: 01.07.2018 Dieser Titel ist lieferbar. Weitere Ausgaben: Paperback

Die erfolgreiche Malerin Alice Sheahan lebt mit ihrem Mann Ed, einem angesehenen Arzt, in Bristol. Sie ist stolz auf das nahezu perfekte Leben, das sie führen, bis ihre Welt auseinanderbricht: Ed gerät nach einer durchzechten Nacht in den Verdacht, eine junge Frau ermordet zu haben. Doch obwohl Alice ein blaues Seidenhalsband in seiner Jacketttasche entdeckt, beteuert Ed seine Unschuld. Dann taucht plötzlich Marianne auf, eine ehemalige Freundin von Alice, zu der sie keinen Kontakt mehr hatte. Sie zeigt Alice ein Foto, das Eds Version der Mordnacht als Unwahrheit entlarvt. Und Alice wird zerrissen in einem gefährlichen psychologischen Spiel, das sie schließlich einen fatalen Fehler begehen lässt … (Verlagsinfo)

Alice Sheahan hatte meinen letzten Sonntag-Nachmittag im Griff. Sie hat meine Pläne vereitelt. Hat mir ihr Leben aufgezwungen. Mich dazu gebracht, dass ich stellenweise die Welt nicht mehr verstehe. Das Ganze habe ich sogar noch dankbar angenommen, da ich mit „Was Alice wusste“ eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack erhalten habe. Die Bezeichnung Thriller ist jedoch, wie so oft, hier nicht angebracht. Es handelt sich hier um ein Familien/Ehe-Drama! Die Töne sind ruhig. Aktion sucht man hier vergeblich. Trotzdem fand ich dieses Drama unheimlich spannend. Alice bringt uns die Kunst näher. Lässt uns daran teilhaben, worauf es bei der Malerei ankommt. Sie erzählt uns von ihrer Kindheit, die ebenso dramatisch daher kommt und einige Überraschungen bereit hält. 

Mit ihrer Familie führt sie ein harmonisches Leben. Denkt sie! Ihr tadelloser Mann gerät in Mordverdacht. Alice steht zu ihm. Alice spinnt für ihn ein Lügennetz. Alice verliert sich selber immer mehr. Alice weiß nicht mehr, ob sie ihrem Mann trauen kann. Ich empfand Ed zu selbstgefällig. Irgendwie unscheinbar. Ich konnte seinen lockeren Umgang mit der Sache stellenweise überhaupt nicht verstehen. Er hatte auch wenig Feeling für Alice gezeigt. Die Kinder blieben mehr im Hintergrund.

Was mir in dieser Story so gut gefallen hat ist die Tatsache, dass nicht alles immer so ist, wie wir denken es gesehen zu haben. Vor vielen Jahren hat Alice ihre Freundschaft zu Marianne durch einen fatalen Fehler zerstört. Marianne ist heute schön und erfolgreich. Marianne zeigt Alice Dinge, die sie eigentlich schon wusste ….

Die innere Zerissenheit von Alice ist spürbar. Sie sieht in jedem Menschen das Schlechte. Hilft eine Nachbarin, macht sie es nur aus Neugier. Keiner ist ehrlich! Erhält sie Blumen …. was dann???

Eine seltsame Familie hat mir meinen Nachmittag geraubt. Hat mich an ihrem Wahnsinn teilhaben lassen. OK! Die Kinder hatten keine Schuld. Sie waren genauso Opfer wie ich. Mit einem Unterschied: Ich war es freiwillig. Es wird aus der Sicht von Alice erzählt. Ihre analytischen Fähigkeiten sind ihrem Beruf geschuldet. Spannung ist gegeben. Nervenkitzel sucht man vergeblich. Der Schreibstil ist flüssig; wenn auch stellenweise etwas holperig. Für ein Debüt jedoch eine ordentliche Leistung!

Ob mich das Ende überrascht hat? Ich habe es so ähnlich erwartet. Trotzdem lässt es für mich ein paar Fragen offen. Ob Alices Mutter die Antwort weiß?

Die Bezeichnung Thriller ist irreführend. Drama mit Thriller-Elementen wäre, meiner Meinung nach, die richtige Bezeichnung! Mich hat die Geschichte, trotz Schwächen, gut unterhalten. Es besteht noch viel Luft nach oben. 

Lügen sammeln sich an wie Schulden, bis man die Zinsen nicht mehr bezahlen kann. (Pos. 1547 auf dem Reader)

Moralische Überlegenheitsgefühle sind der direkte Weg zum Galgen. (Pos. 1569 auf dem Reader)

Ein Portrait ist eine gemalte Antwort. (Pos. 2907 auf dem Reader)

Danke T. A. Cotterell

(WERBUNG! VERLAGSINFO)

T.A. Cotterell (Autor)

T. A. Cotterell hat in Cambridge Kunstgeschichte studiert und arbeitet heute als Analyst. »Was Alice wusste« ist sein erster Roman. Er lebt mit seiner Frau und ihren drei Kindern in Bristol, wo er an einem weiteren Psychothriller arbeitet.