Meine Meinung zu “Wie man sich einen Lord angelt” von Sophie Irwin. Der Lady’s Guide, Band 1

Foto: @Gisela Simak Bild im Bild: @Lisa Hinrainer

  • Verlag: Knaur TB
  • Erscheinungstermin: 01.06.2022
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 352 Seiten
  • ISBN: 978-3-426-52918-8
  • Autorin: Sophie Irwin
  • Übersetzt von: Kristina Koblischke, Hannah Brosch

Klappentext:

Wie man sich einen Lord angelt

Roman | Jane Austen meets “Bridgerton”: Eine bezaubernde Regency Romance

Der Lady’s Guide, Band 1

  • Übersetzt von: Kristina Koblischke,  Hannah Brosch

Eintauchen ins romantische London der Regency-Zeit: Der »Lady’s Guide« ist ein bezaubernder historischer Liebesroman mit einer herrlich schlagfertigen Heldin.

Kitty Talbot ist jung, hübsch und clever – leider aber auch arm wie eine Kirchenmaus. Als ihr Verlobter sie sitzen lässt, stehen Kitty und ihre vier Schwestern vor dem Ruin, denn die Spielschulden ihres verstorbenen Vaters können sie aus eigener Kraft niemals begleichen. Also wagt Kitty sich für ihre Schwestern auf das gefährlichste Schlachtfeld im England des Jahres 1818: die Bälle der Lords und Ladys in London. Obwohl die unkonventionelle Kitty sich mindestens so viele Feinde wie Freunde macht, erliegt bald ein märchenhaft reicher Junggeselle ihrem Charme. Doch dessen älterer Bruder, Lord Radcliffe, durchschaut Kittys Spiel und unternimmt alles, um eine Hochzeit zu verhindern. Eigentlich wäre Lord Radcliffe ein wunderbar ebenbürtiger Gegner für Kitty – hätte die Liebe nicht längst ihre eigenen Pläne …

Hoch romantisch, voller historischem Charme und dabei erfrischend zeitgemäß: Sophie Irwins historischer Liebesroman ist die perfekte Mischung aus Jane-Austen-Nostalgie und der Netflix-Serie »Bridgerton«. Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Droemer Knaur Verlag

Meine Meinung:

“Sehr charmant und stellenweise spannend”

Die Regency-Zeit im vereinten Königsreich hat Magie. Man verbindet sie mit Jane Austen und prachtvollen Kleidern. Ballsäle, in denen Quadrille, Walzer und viele andere Tänze gepflegt werden, komplementieren den Zauber dieser Zeit. Doch, nicht alles ist Gold was glänzt. Das muss Kitty Talbot am eigenen Leib erfahren. Nachdem sie und ihr vier Schwestern beide Eltern verloren haben, wendet sich auch ihr gut betuchter Verlobter von ihr ab. Dank der Spielschulden, die der Vater hinterlassen hat, droht den Talbot-Mädchen der Verlust ihres Cottages. Mit ihrer hübschen, sowie belesenen Schwester Cecily, macht sie sich auf den Weg nach London. In London dürfen sie bei der Witwe Dorothy wohnen. Die gute Freundin der Familie Talbot gibt sich in der Öffentlichkeit als Tante der Mädchen aus. Übt mit ihnen Verhaltensregeln, die unerlässlich sind, wenn sie in der feinen Londoner Gesellschaft akzeptiert werden wollen. Kitty hat nur ein Ziel. Einen reichen Lord finden der sie heiratet. Mit Einfallsreichtum und Raffinesse gelingt es ihr schon bald, den jungen Mr de Lacy aus bestem Hause kennenzulernen. Sogar dessen skeptische Mutter kann sie überzeugen. Wäre da nur nicht der Bruder des jungen Mannes. Lord Radcliffe durchschaut Kitty und versucht mit allen Mitteln den Heiratswunsch seines Bruders zu vereiteln.

Ich bin wahnsinnig gerne in die Regency-Zeit eingetaucht. Habe mit Spannung verfolgt, welche Hürden Kitty überwinden musste. Musste manchmal den Kopf schütteln, ob der Oberflächlichkeit des Adels. So manch einer mag Kitty für berechnend gehalten haben. Aber ich habe sie sehr bewundert. Um ihren Schwestern ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen, nimmt sie manch Schmach und Beleidigung in Kauf. Lässt sich nicht von ihrem Ziel abbringen. Stellenweise genießt Kitty das prachtvolle Leben der Reichen. Dennoch ist der Standesdünkel ihr ständiger Begleiter. Natürlich würde Kitty lieber aus Liebe heiraten, so wie einst ihre Eltern. Aber von der wahren Liebe allein werden nun mal ihre Schwestern nicht satt. Zu hoch sind die Schulden, um sie mit normaler Arbeit zu tilgen. Die Zeit rennt. Die Gläubiger warten.

Trotz Längen konnte mich das Buch gut unterhalten.

Fazit:

Die romantische Geschichte hat mich besonders im letzten Drittel gefangengenommen. Ich hatte von Anfang an eine Ahnung, wie die Geschichte enden könnte. Sehr gerne empfehle ich Euch einen Aufenthalt im London 1818. Ich habe die wunderschönen Bälle und Kleider sehr genossen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass mir Lord Radcliffe zwischen den Seiten zugezwinkert hat. Oder war gar nicht ich gemeint …….. ?

Meine Meinung bezieht sich ausschließlich auf den Inhalt des Buches. Aufmerksam wurde ich jedoch durch das wunderschön gestaltete Cover.

Herzlichen Dank Sophie Irwin. Mir hat es sehr gut in London gefallen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Jane Austen-Nostalgie trifft auf Bridgerton: Die Britin Sophie Irwin erzählt von rauschenden Ballnächten im London zur Regency Zeit

In ihrem Debütroman »Wie man sich einen Lord angelt« lässt Sophie Irwin uns eintauchen ins romantische London der Regency-Zeit. Hier treffen Jane-Austen-Nostalgie auf die Netflix-Serie »Bridgerton« und verschmelzen zu einem aufregenden historischen Liebesroman: Voller Geldsorgen begibt sich Kitty Talbot auf der Suche nach dem perfekten Ehekandidaten nach London. Auf den Bällen der vornehmen Gesellschaft erliegt schon bald ein reicher Junggeselle ihrem Charme, doch sein Bruder scheint Kittys Spiel zu durchschauen … Romantisch, historisch und doch erfrischend zeitgemäß erzählt die Britin Sophie Irwin von großen Gefühlen und rauschenden Ballnächten und macht sie so zu unserer Autorin des Monats Juni.

 

 

 

 

 

 

2 thoughts on “Meine Meinung zu “Wie man sich einen Lord angelt” von Sophie Irwin. Der Lady’s Guide, Band 1

  1. Hallo Gisela,
    danke für deine Rezi zu den optisch total schönen Buch! Ich hatte es mir auch schon ausgesucht, bin aber nicht so der Regency Romance Fan. Und Zeitmangel und zuviele andere Reziexes sprachen dann doch gegen diese Lektüre.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    liebe Grüße
    Barbara

    • Hallo Barbara

      Alles kann man einfach nicht lesen. Es gibt einfach zu viele gute Bücher.

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
      Gisela

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