Meine Meinung zu „Scythe – Der Zorn der Gerechten“ von Neal Shusterman

COVERRECHTE: FISCHER-VERLAG

Der zweite Band der großen »Scythe«-Trilogie von New-York-Times-Bestseller-Autor Neal Shusterman

Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.

Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.

So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan. (Verlagsinfo)

Ich habe viel nachgelesen …..

So spannend wie der erste Teil endet, geht es im zweiten weiter. Wie man dem Klappentext entnehmen kann, ist Rowan der Verlierer. Doch, er hat sein eigenes System entwickelt, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Rowan ist ein Flüchtender. Rowan ist in Citra verliebt und froh, sie nicht töten zu müssen.

Citra hat ein besonderes Ritual beim Nachlesen entwickelt. Citra ist nun Scythe Anastasia. Für sie ist das Nachlesen jetzt normal. Wir begegnen wieder sämtlichen Protagonisten aus dem 1. Teil. Wer im 1. Teil tot war, muss es noch lange nicht im 2. Teil sein. Citra unternimmt mit ihrer Mentorin eine lange Reise zu einer versteckten Insel.

Ich fand ja den Auftakt zu dieser Trilogie schon total spannend. „Der Zorn der Gerechten“ toppt das Ganze noch. Man verliert sich in eine Welt, die man so nicht haben möchte. Man fiebert mit Citra und Rowan mit. Werden die guten Scythes die bösen Scytes besiegen? Besonders die Gedanken von dem Thunderhead finde ich sehr interessant. Waren es im 1. Band oftmals die Gedanken von Scythe Faraday und die berühmte Scythe Marie, so kommt nun die meiste Zeit der Thunderhead zu Wort.

Bitte versteht mich jetzt nicht falsch. Ich bin kein Mensch, der über Gott oder bestimmte Religionen lästert. Der Thunderhead  aber kommt bei mir stellenweise wie Gott rüber. Er hat den  Überblick über die Welt. Er darf nicht eingreifen. Mit manchen spricht er. Ist man jedoch als Widerling abgestempelt, versteht man ihn nicht. Darf er sich nicht zu erkennen geben. Er ist körperlos. Reine Energie.

Bei diesem Band hab ich nun doch etwas mehr verraten. Wer den 1. Band noch nicht kennt, dürfte mit meinen Infos nicht allzuviel anzufangen wissen.

Der Autor hat eine phantastische, angsteinflößende Welt erschaffen. Wer sagt, dass es das Nachlesen von Menschen niemals geben wird? Wer sagt, dass die Wissenschaft nicht schon sehr viele Möglichkeiten hat, die in diesem Buch reine ScFi ist? Der flüssige Schreibstil und die Idee des Buches, machen diese Trilogie, sofern der 3. Teil mich auch begeistern können wird, zu meinem Higlight des Jahres. Ich würde gerne über den 3. Teil nachlesen …..

Danke Neal Shusterman

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award. (Verlagsinfo)

2 thoughts on “Meine Meinung zu „Scythe – Der Zorn der Gerechten“ von Neal Shusterman

  1. Es freut mich, dass dich auch der zweite Teil so begeistern konnte, Gisela. 😉
    Wie du mochte ich den ersten Teil schon gern, aber der zweite war noch einen Tacken besser. Gerade der Part mit dem Thunderhead konnte bei mir richtig Punkten.
    Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht.
    Liebste Grüße, Hibi

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