Meine Meinung zu “Mein Herz in Alaska” von Kerstin Sonntag

Foto: @Gisela Simak

Klappentext:

Ein unerwarteter Neuanfang, der alles verändert … 
Der gefühlvolle Liebesroman vor der wildromantischen Kulisse Alaskas

Nach einem Schicksalsschlag in den Flitterwochen zerbricht nicht nur Ivys Ehe, sondern auch ihr Glaube an die Liebe. Körperlich und seelisch gezeichnet, verliert sie sich in ihrer Arbeit und schottet ihr Herz ab. Erst als der Stress zu einem Zusammenbruch führt, nimmt sie sich die dringend nötige Auszeit und zieht in eine Kleinstadt im wunderschönen Südalaska. Zwischen der rauen Wildnis, den Bergen und Wäldern von Tikatna fühlt sich Ivy unerwartet wohl und beginnt zum ersten Mal seit Langem über eine glücklichere Zukunft nachzudenken. Während sie allmählich zu sich selbst findet, begegnet sie immer wieder dem wortkargen Piloten Jack, der ihr, trotz harter Schale, unter die Haut geht. Doch Ivy fühlt sich noch nicht bereit für eine neue Liebe und auch Jack versteckt sich hinter einer Mauer aus Schweigen und Geheimnissen. Können beide die Narben der Vergangenheit heilen und sich noch einmal der Liebe öffnen? Unbezahlte Werbung. Coverrechte: dp Verlag

Meine Meinung:

Neuanfang in Alaska

Ich habe mich auf Anhieb in das wunderschöne Cover verliebt. Es beeinflusst jedoch in keinster Weise meine Rezension. Für mich zählt nur der Inhalt. Der kann sich wirklich sehen lassen.

Ivy hört auf den Rat ihres guten Freundes David und verbringt eine Auszeit in Alaska. In Tikanta angekommen erwartet sie erst mal eine böse Überraschung. Nicht die Schwester ihres Freundes holt sie vom Flughafen ab, sondern der wortkarge und ruppige Pilot Jack.

Wie Ihr euch bestimmt denken könnt, wird Jack nicht ruppig bleiben. Spürt er doch, dass die Frau aus der Großstadt ein großes Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen hat. So wie er …

Ich konnte mir die Landschaft Alaskas bildlich vorstellen. Hab gerne Touren unternommen und stets ein Spray dabei gehabt, fals Bären mir gefährlich werden könnten. Das war Anfangs Ivys große Angst. Als sie im Nirgendwo ein Holzhaus entdeckt, renoviert sie in Gedanken das Prachtstück, aus welchem sich einiges machen lässt.  Doch, dass darf ihr bester Freund und Arzt niemals erfahren. Alaska soll sie heilen. Dort soll sie endlich ihrer Trauer freien Lauf lassen. Sie liebt ihren Beruf, in dem sie Immobilien restaurieren lässt und verkauft. Jack reagiert auf ihre Entdeckung aggressiv.

Der flüssige Schreibstil hat es mir sehr leicht gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Das Setting reflektiert die rauhe und wunderschöne Natur Südalaskas. Ich hatte das Gefühl, dass Ivys Auszeit auch andere Menschen heilen könnte. Sie sich über einiges klar würden und bereit waren, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Zu sich selbst zu stehen. Ich konnte die körperlichen Narben von Ivy sehen und die seelischen spüren. Jack verstand ich im Laufe der Geschichte immer besser. Hab seine gesunde Ernährung sehr geschätzt. (Bratkartoffel mit Bohnen und jeder Menge Speck! 🙂 ) Pizza bekommt seine kleine Tochter nicht, da diese zur ungesunden Ernährung zählt! Jawohl!

Die Probleme der Protas werden lange erst mal nur angeschnitten. Ich habe gerätselt, was genau passiert ist. Vieles konnte ich voraussehen und einiges hat mich dann doch noch überrascht.

Fazit:

Mit *Mein Herz in Alaska* ist Kerstin Sonntag eine warmherzige Geschichte gelungen. Wie der Klappentext bereits verrät, handelt es sich um eine Liebesgeschichte. Ich hätte mir mehr ungeahnte Wendungen gewünscht. Das hätte den Spannungsbogen um einiges erhöht. Der Schreibstil konnte mich überzeugen. Die Protagonisten sind liebevoll ausgearbeitet. Insgesamt ein tolles Leseerlebnis.

Eine Empfehlung von mir. Danke Kerstin Sonntag.

Über die Autorin

Kerstin Sonntag Portrait Schon als Kind träumte Kerstin Sonntag davon, Schriftstellerin zu werden. Sie studierte Anglistik und Germanistik und verbrachte eine längere Zeit in den Vereinigten Staaten und Australien. Nach einigen beruflichen und privaten Umwegen machte sie ihre wahre Liebe zum Beruf und widmet sich seit 2011 neben der Familie ganz dem Schreiben.

 

 

2 thoughts on “Meine Meinung zu “Mein Herz in Alaska” von Kerstin Sonntag

  1. Klingt nach einem unterhaltsamen Buch liebe Gisela. Und ein wunderbares Stimmungsfoto dazu. Gefällt mir sehr gut.

Schreibe einen Kommentar zu Gisela Simak Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.