Meine Meinung zu “Blessed & Broken” von Anne – Marie Jungwirth

Foto: @Gisela Simak

Klappentext:

Die Kraft des Klangs

Es gibt nur wenige Frauen im Königreich Palente, die über die magische Kraft verfügen, mittels Klang und Schall Materie zu beherrschen. Zu diesen Frauen gehört die Bäckerstochter Livia. Ihr Vater verbietet ihr die Nutzung ihrer Gabe, denn diese wurde einst ihrer Mutter zum Verhängnis. Doch dann verliert ihr Vater seine Bürgerrechte und ihre schwangere Schwester benötigt dringend eine Mitgift. Livia muss einen Pakt mit dem jungen und attraktiven Kriegsherrn Cristan schließen, um ihre Familie zu retten. Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Oetinger Verlag/ Moon Notes

Von der ersten Silbe an konnte mich diese Geschichte, die in Kalasin spielt, verzaubern. Sie kommt überwiegend unaufgeregt daher. Sie scheint im Mittelalter angesiedelt zu sein. Die Dialoge, zwischen der Bäckerstochter Livia und dem Kriegsherrn Christan, sind einfach nur köstlich. Sie haben mir sehr oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Dabei erleben wir Leser*innen eine Handlung, die sehr traurig ist. Im Königreich Palente leben nur reiche oder arme Menschen. Livia gehört seit dem Tod ihrer Mutter zu den armen Familien. Ihre Mutter war eine Gesegnete. Konnte mit ihrer Gabe durch Klänge Gegenstände in der Luft schweben lassen und durchsichtige Mauern erbauen. Im Krieg war diese Eigenschaft für das Königreich von Vorteil. Leider musste Livias Mutter ihre Gabe mit dem Leben bezahlen. Auch Livia ist eine Gesegnete. Jedoch hat ihr ihr Vater verboten, magische Kräfte einzusetzen. Nachdem ihr Vater den König von Palente erzürnt hat, werden ihm die Bürgerrechte entzogen. Der attraktive Kriegsherr Christan möchte mit Livia einen Pakt eingehen.

Farbenprächtig und voller Magie und Klängen

Ich liebe diese bezaubernder Geschichte. Mit ihrer Magie und dem besonderen Charme der Protagonisten, hat sie mein Herz erobert. Es werden keine Jahreszahlen genannt. Ich habe das Gefühl, sie ist im Mittelalter angesiedelt. Das Königreich und der drastische Klassenunterschied sprechen dafür. Mit Livia ist der Autorin eine sehr warmherzige Heldin gelungen, die für ihre Familie brennt. Den Kriegsherrn Christan an ihre Seite zu stellen, war eine sehr gute Entscheidung. Mit ihm möchte Livia Palente retten. Normalerweise muss Livia mühsam Getreide mahlen, damit ihre Stiefmutter aus dem Mehl Brot backen kann. Nun darf sie endlich ihre magischen Fähigkeiten zum Einsatz bringen. Zuvor muss sie jedoch noch durch eine harte Schule gehen. Mühsam lernen,  ihre Begabung richtig einzusetzen. Palente droht eine Hungersnot ….

Hier bekommt man Romantasy vom Feinsten serviert. Farbenprächtig, voller Magie und Klängen weiß sie jede Altersklasse für sich einzunehmen. Ich war sehr gerne in Kalasin. Es hat mir richtig Spaß gemacht, Livias Fähigkeiten beim Wachsen zuzusehen.

Herzlichen Dank Anne – Marie Jungwirth. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Anne-Marie Jungwirth

Anne-Marie Jungwirth ist studierte Betriebswirtin. Während ihr Kopf von Zahlen und Logik dominiert wird, gehört ihr Herz dem Schreiben. Sie liebt es, neue Welten und Figuren zu erschaffen und mit ihnen dem hektischen Alltag zu entfliehen. Ernste Themen und Unterhaltung sind für sie kein Widerspruch, sondern das Rezept für Geschichten, die sie liebt. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt sie in ihrer Wahlheimat Österreich. In ihrem chaotischen Haushalt heben neben ihrem Mann und Sohn eine Hündin und zwei Katzen die Frauenquote. Ihre Inspiration findet sie in Podcasts und ausgedehnten Waldspaziergängen.

 

 

  • Altersempfehlung: ab 16 Jahren
  • ISBN: 978-3-96976-021-5
  • Erscheinungstermin: 08.10.2021
  • Seiten: 416
  • Verlag: Moon Notes

 

 

 

 

 

 

 

 

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