Ich lese was, was du nicht liest! Zeig mir dein Herzensbuch! Mitmachaktion, 25.11.2018

Jede Woche stellen Anne und ich ein Buch vor, welches unser Herz nachhaltig erreichen konnte. Dass können ältere- oder neue Bücher sein. Wenn es sich um ältere Bücher handelt, schreibe ich einfach nur ein paar Sätze, von den Dingen die mir im Gedächtnis geblieben sind. Das ist manchmal noch erstaunlich viel. 

Weitere Higlights findet Ihr hier:

WERBUNG! COVERRECHTE: VERLAG! FOTO: @GISELA SIMAK VON GISELAS LESEHIMMEL!

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Preis:
€ 20,- (D) / € 20,60 (A)
ISBN:
978-3-85179-028-3
Erscheinungstermin:
15. September 2008

Henry N. Brown wird am 16. Juli 1921 als Teddybär geboren. Er erblickt das Licht der Welt, als ihm das zweite Auge angenäht wird. So beginnt ein Leben, wie es turbulenter nicht sein kann. Eine Odyssee durch Europa: durch England, Frankreich und Deutschland, Norwegen, Italien und Ungarn. Durch das zwanzigste Jahrhundert, durch Krieg und Frieden, durch Höhen und Tiefen – gesehen durch die Augen und erlebt mit dem Herzen eines Teddybären.
Wie jeder Teddy ist auch Henry sprach- und bewegungslos. Er verbringt sein Leben als Zuhörer. Er ist den Menschen ein Spiegel. Er gibt ihnen all das, was sie nirgendwo anders finden. Er macht ihnen ihr Herz leichter. Henry N. Brown hat vieles erlebt und alles kennengelernt: Angst und Hoffnung, Einsamkeit und Trost, Sehnsucht und Glück. Doch während all der Jahre hat niemand entdeckt, dass Henry einen kleinen Gegenstand in der Brust trägt, den er für sich immer nur »Die Liebe« nennt. Ein Geheimnis, das er sein ganzes Leben lang bewahrt und das nicht einmal er selbst kennt. Ein Geheimnis, das ihn von allen anderen Bären unterscheidet … Inspirierende Lektüre für alle, die über ihr Leben nachdenken wollen und auf der Suche nach Erkenntnis und spiritueller Erfahrung sind. Verlagsinfo: Thiele

Vor einigen Jahren habe ich dieses wundervolle Buch gelesen. Aufmerksam wurde ich durch Andrea Kossmann darauf. In ihrem Video hat sie über den Teddy Henry erzählt. Hatte Tränen in den Augen. Ok, dachte ich mir, das Buch möchte ich lesen. Bin ja schon ein großes Mädchen. Weine bestimmt nicht wegen einem Teddybären. Öööhm, das war wohl nix. Feuchte Augen wäre die Untertreibung dieses Jahrhunderts. Ich hatte oftmals wahnsinnige Angst um das süße Bärchen, welches den Menschen so viel gegeben hat. Die Wege die er ging waren abenteuerlich. Er musste viel mit ansehen. Konnte sich nicht wehren. Konnte nicht helfen. War darauf angewiesen, dass man ihn nicht allein irgendwo liegen lässt. Besonders als er in einem Keller eine Zeit lang liegen blieb, hab ich gemerkt, bin doch kein so großes Mädchen. Es war Krieg. Henry allein in einem Keller. Auweia. Henry musste oft sein Zuhause wechseln. Er bereiste (unfreiwillig) die verschiedensten Länder. Er mochte es überhaupt nicht leiden, wenn er unbeachtet in einem Regal saß. Er spürte die Emotionen der Menschen.  Er wollte geknuddelt werden. Er wollte verstanden werden. Nicht mit Worten. Mit dem Herzen. Darum mein Herzensbuch.

Auch wenn  die Geschichte aus der Sicht eines Teddybären erzählt wird ist sie dennoch die ideale Lektüre für Erwachsene. Zitat auf der Rückseite des Covers:

>>Das ist mein Leben. Hier erfahren Sie alles von mir. Und dass ich ein Bär bin, stört Sie doch nicht – oder?<<

Dieses wunderschöne Buch sollte man unbedingt gelesen haben. Es stimmt schon. Unsere Puppen, Stofftiere und auch unsere Bücher, erleben viel mit. Henry ist ein ganz besonderer Teddy. Oftmals haben die Menschen mit Teddy geredet. Einfach so. Was sie nicht wissen konnten: Er hat sie gehört und verstanden. Lest das Buch. Dann werdet Ihr mich verstehen. Ihr seid doch schon große Mädels und Jungs – oder?

Ich besitze die gebundene Ausgabe. Die Taschenbuchausgabe hatte ich auch mal. Das Cover möchte ich Euch zeigen.

 

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8 Gedanken zu „Ich lese was, was du nicht liest! Zeig mir dein Herzensbuch! Mitmachaktion, 25.11.2018

  1. Liebe Gisela, Deine Rezi zu diesem liebreizendem Bärenbuch liest sich so gut, dass ich gleich nach dem Buch Ausschau halten werde 🙂 . Danke für den tollen Tip. Eon schönes Geschenk für junggebliebene Erwachsene zu Weihnachten,,,,
    LG Angela

  2. Ja, das klingt wirklich gut. Teddys sind ja was ganze Besonderes. Nicht umsonst gibt es doch da eine Organisation, die Teddys an Polizei und Rettungskräfte gibt, um traumatisierte Kinder zu beruhigen.
    Schöne Vorstellung, liebe Gisela. Ich setze dieses Wochenende mal aus. Hoffe, dass ich nächstes wieder dabei bin.

    1. Ja Anne. Das Buch ist wirklich toll. Mach einfach wieder mit, wenn du Zeit dafür findest. Das mit den Teddys für traumatisierte Kinder ist genial!

      Liebe Grüße,
      Gisela

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