Gastrezensentin Tanja Rothert rezensiert “Phantomschmerzen” von Susanne Hill

Balkenhol 384 Seiten | Klappenbroschur € (D) 16,90 | sFr 21,90 | € (A) 17,40 ISBN 978 3 311 12014 8 | Auch als E-Book lieferbar

Tanjas Meinung

Bei seinem letzten Fall hat Simon Serrailler eine schwerwiegende Verletzung erlitten und ist mal gerade so dem Tod entronnen. Er entflieht allem auf seine geliebte kleine schottische Insel Taransay um körperlich und psychisch wieder fit zu werden. Kann er mit seinem Handicap wieder zu seinem Job zurückkehren? Will er das überhaupt? Dank hochmoderner Prothesen sollte dem nichts im Wege stehen. Doch eigentlich fühlt er sich auf der Insel mit seinen alten Freunden und der dort herrschenden Ruhe sauwohl. Bis eines Tages Sandy, eine engagierte neu zugezogene Frau tot aufgefunden wird. Da die schottische Polizei niemanden zur Ermittlung abstellen kann, muss er sich darum kümmern. Ferner muss er sich in die Akten eines alten Mordfalles einlesen, bei dem es nie ausreichende Beweise gab. Der Täter ist allerdings wegen weiterer Morde bereits verurteilt, doch die Mutter der getöteten Kimberley gibt sich damit nicht zufrieden. Gelingt es jetzt Beweise zu finden?

Tanjas Fazit

Eine interessantes und ausgereiftes Buch, in der die Kriminalgeschichte nicht im Vordergrund steht, sondern gleichwertig die Lebens- und Familiengeschichte von Simon Serrailler, dessen Schwester Cat, seinem Vater Richard und seinem Neffen erzählt wird. Man kann sich die Charaktere gut vorstellen und die raue schottische Insel vor seinem geistigen Auge sehen. Ich würde gerne die ersten Bücher mit dem Protagonisten Serrailler noch lesen.

SUSAN HILL wurde 1942 in Yorkshire geboren. Ihre Geistergeschichten und Kriminalromane um Simon Serrailler haben sie zu einer der populärsten britischen Schriftstellerinnen gemacht. Ihr Gothic-Roman »Die Frau in Schwarz« (im Kampa Verlag in Vorbereitung) läuft als Theateradaption seit über dreißig Jahren im Londoner West End und wurde 2012 erfolgreich mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle verfilmt. Für ihre Romane, Erzählungen und Jugendbücher wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mit dem Somerset Maugham Award, und zum Commander of the British Empire ernannt. Susan Hill lebt in Norfolk in einem alten Bauernhaus, in dem in jedem Winkel Bücher stehen, die im Winter gut isolieren.

 

2 thoughts on “Gastrezensentin Tanja Rothert rezensiert “Phantomschmerzen” von Susanne Hill

  1. Ich gucke gerade Agatha Christie rauf und runter …*gg
    Ich glaub Dein Buch-Tipp muss warten 😉
    LG Heidi… die das 3. Dreitrachttuch angefangen hat

    • Liebe Heidi, ich habe auch eine ganz lange Merk-/Wunschliste von Büchern, die mich interessieren. Was ist denn ein Dreitrachttuch? Helf mir einmal auf die Sprünge bitte.

      LG Tanja

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