Gastrezensentin Tanja Rothert rezensiert “Mord ist schlecht fürs Karma” von Cidney Cage

Fallakte Art des Verbrechens: humorvoller Krimi Tathergang: spirituell fragwürdig und kriminell witzig Täter und Zeugen: die nicht ganz üblichen Verdächtigen Ermittlungsstand: Mord ist nicht nur schlecht fürs Karma, sondern auch definitiv nichts für Anfänger Tatwaffe: vorläufig als eBook (Taschenbuch in Planung)

Klappentext:

Spirituell fragwürdig, kriminell witzig und nur für kurze Zeit zum Einführungspreis

Sachbearbeiter Henning steckt in der Krise – und das schon, bevor er die Büropalme mitgehen lässt. Plötzlich droht ihm die Kündigung, seine Frau verlangt die Scheidung und finanziell gesehen wird es eng.
Kein großer Verlust, vielmehr die Chance, sich endlich der Dinge zu entledigen, die ihn belasten – da sind sich bester Freund und Hausarzt einig. Was ja durchaus Interpretationsspielraum lässt. Für Henning liegt die Lösung seiner Probleme klar auf der Hand: Die lieblose Gattin muss sterben.
Jemanden umzubringen, hat allerdings seine Tücken. Pläne gehen daneben, gute Auftragskiller sind schwer zu finden und zu allem Überfluss winkt die Wiedergeburt als Eichhörnchen. Kein Wunder also, dass die Sache bald gnadenlos schief und gewaltig aus dem Ruder läuft. Info: Autorenseite

Tanjas Meinung

 

Der lebhafte Schreibstil mit Selbsterklärungen der Autorin gefiel mir gut. Henning erhält von seinem Chef die Kündigung, dabei hat er sich nur ein paar Dinge aus dem Büro „geborgt“. Die Eigendiagnose Kleptomanie mag ihm sein Arzt nicht bescheinigen, glaubt dieser doch weder an Diagnosen, noch Atteste. Ob sich seine Meinung ändert, wenn ihm auffällt, dass eine Plastikniere seines Modells fehlt? Zu allem Übel steht auch noch Hennings Ehe vor dem aus. Da gibt es nur eine Lösung, ein Auftragskiller muss her, der mag aber den Job plötzlich nicht mehr ausführen. Und doch liegt Marlies eines Morgens erschossen da. Henning – Tatverdächtiger Nummer 1 – versteckt sich mit seinem besten Freund Achim, bemüht alles aufzuklären. Damit nimmt das Chaos seinen Lauf und hat einige Überraschungen für ihn parat.

Tanjas Fazit

Eine herrlich skurrile Story mit einer gesunden Portion Humor. Die Charaktere im positiven Sinne überzogen dargestellt. Mal eine ganz andere Art von Krimi, mit einem Ende das mich völlig überrascht hat. Allen, die gerne einmal dem Mainstream der üblichen Geschichten entfliehen möchten, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Ideal für ein Lesewochenende. Vielen Dank an Cidney Cage für das Rezensionsexemplar und die Leserunde.

Cidney Cage lebt und arbeitet in einer schwäbischen Enklave mitten in Bayern. Über ihre Wurzeln erzählt sie nicht viel, aber Kreativität liegt ihr definitiv in den Genen. So lässt sich in der Familie der ein oder andere Künstler finden. Nicht zuletzt deshalb ist ihre Lebensauffassung wohl multicolor und der Lebensstil ein klein wenig chaotisch.

 

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