Gastrezensentin Tanja Rothert rezensiert “Die verbotene Seite” von Jamie Craft

Selfpublishing    Ebook 321 Seiten

Klappentext:

Ein spannender historischer Roman mit zahlreichen Wendungen und Überraschungen – und der ersten großen Liebe: so wunderbar und doch so bitter …

Frankfurt, 1887: Die siebzehnjährige Unternehmertochter Marie hat ihren eigenen Kopf. Als sie von Missständen in der Fabrik ihres Vaters hört, landet ihre gehasste Handarbeit in der Ecke und sie macht sich heimlich auf, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur. Doch erst als sie den gutaussehenden Tänzer Max kennenlernt, gerät ihr Leben in Gefahr …
Ein mitreißender historischer Roman mit spannenden Wendungen, einer ersten Liebe und feinem Humor. Für das Herzklopfen sorgt Max, für den Humor ist Opa Oskar zuständig – und Patrizia, die etwas verzogene Malteser-Hundedame, die schließlich jedoch zeigt, was in ihr steckt. Infos und Cover: Amazon

 

Inhalt:

Wir befinden uns in Frankfurt im Jahr 1887. Die 17-jährige Marie, Tochter eines Unternehmers, hat ihre eigene Sicht auf die Dinge die passieren. Als es Probleme mit aufständigen Arbeitern in Vaters Firma gibt, macht sie sich daran den Grund herauszufinden. Bei der Gelegenheit stößt sie auf ein Familiengeheimnis. Dann tritt der Tänzer Max in ihr Leben und plötzlich ist Maries Leben bedroht.

 

Tanjas Meinung:

 

Die Fabrikantentochter Marie entspricht so gar nicht den Erwartungen ihrer Eltern. So mag sie weder nach einem passenden Heiratskandidaten suchen, noch die Zeit mit einer verhassten Stickarbeit verplempern. Das einzige Zugeständnis ihres Vaters ist der Besuch eines Lehrerinnenseminars, denn dies wäre ihr zumindest hilfreich bei der Erziehung ihrer zukünftigen Kinder. Von den Zuständen in der Fabrik ihres Vaters hat Marie anfangs keine Ahnung, doch als es zu Protesten der Arbeiter kommt, verschafft sie sich ein eigenes Bild und schaut hinter die Fassade der ach so wohlwollenden Fabrikanten. Die junge Arbeiterin Carla – mit der sie sich anfreundet – zeigt ihr die Wirklichkeit und die herrschenden Missstände. Marie fühlt sich hin und hergerissen. Nichtgeahnte Geheimnisse des Vaters kommen zu Tage und die erste große Liebe „Max“ wird Marie fast zum Verhängnis.

 

Tanjas Fazit:

Eine fesselnde Geschichte mit historischem Hintergrund und Dank Opa Oskar und der Hündin Patrizia auch mit einer Portion Humor. Wie dem Nachwort zu entnehmen ist, hat die Autorin hier Fiktion und Realität vereint und dies zu einem unterhaltsamen Buch verarbeitet. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, nur Max hat mich enttäuscht. Überrascht bin ich von der Hündin Patricia und welches Potential in ihr steckt, da sie sonst doch eher zu Unarten neigt. Gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung

Biografie

Jamie Craft beschäftigt sich seit Jahren mit dem Schreiben. Sie hat einen Magisterabschluss in Literaturwissenschaften. In den Nebenfächern hat sie Geschichte und Psychologie studiert.
Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, ihren Kindern und der Katze Lilo in Niedersachsen.
Weitere Infos gibt es unter jamie-craft.blogspot.com.
Zu finden ist sie auch auf Facebook unter www.facebook.com/JamieCraft.Autorin und auf Instagram unter instagram.com/jamie._.craft.Unter dem Pseudonym Pebby Art schreibt sie humorvolle Erwachsenenbücher (Die Senioren-Soko). Außerdem hat sie einige Kinderbücher verfasst, unter anderem die Klausmüller-Reihe.
Hierzu gibt es Neuigkeiten auf dem Blog www.pebbyart.blogspot.de
und auch auf Facebook www.facebook.com/PebbyArt
auf Twitter: www.twitter.com/PebbyArt
und auf Instagram: pebby_art

 

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