Gastrezensentin Tanja Rothert rezensiert „Das Buch der gelöschten Wörter – Die letzten Zeilen“ von Mary E. Garner

inkl. MwSt. 14 Euro Bastei Lübbe Paperback Fantasy 413 Seiten Altersempfehlung: ab 16 Jahren ISBN: 978-3-404-18071-4 Ersterscheinung: 28.08.2020

Klappentext

Die magische Buchwelt, in der Romanfiguren ihr eigenes Leben führen, ist für die Londonerin Hope Turner zur zweiten Heimat geworden. Doch das Geheimnis um die Buchwelt ist bedroht, und Hope hat sich dem Bund aus Menschen und Romanfiguren angeschlossen, um es zu schützen. Nun wurde das BUCH sogar entführt! Dahinter kann nur Quan Surt stecken, eine Figur, deren Roman nie vollendet wurde und die davon träumt, das Gefängnis ihres Romans zu verlassen. Surt ist es gelungen, die Barriere zwischen den Welten zu durchbrechen. Seitdem ist es auch anderen Buchgestalten möglich, in die reale Welt zu reisen, selbst den übelsten Bösewichten. Nur sein eigener Autor kann ihn auf seinem Feldzug gegen die Menschen noch aufhalten, doch dieser ist verschollen … Verlagsinfo: Bastei Lübbe. Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Verlag

Tanjas Meinung

Auch beim dritten Buch der Reihe war ich wieder völlig fasziniert von der Geschichte. Dreiviertel des Buches habe ich an einem Tag weggelesen. Hope ist nunmehr fester Bestandteil der Bücherwelt und fühlt dort mehr zu Hause als im wirklichen Leben in London. Sind doch alle, die ihr etwas bedeuten dort. Gwyn und Lance, ihre Mutter, M alias Mother Holle und natürlich „ihr“ Wanderer Rufus, der plötzlich ganz andere Gefühle in Hope weckt. Die Suche nach Quan Surt geht weiter. Um diesen zur Strecke zu bringen muss unbedingt der Autor seiner unvollendeten Geschichte gefunden werden. Hoffentlich sind Rufus und Hope bei diesem Sanchez in Dublin richtig. Die Dinge überschlagen sich plötzlich! Ist Kenan zu den Absorbierern übergelaufen? Wer ist die Frau, die in der Bücherwelt von Sturmhöhe auf ihn wartet? Warum gelingt es Hope plötzlich nicht mehr das komplette Buch der gelöschten Wörter zu reinigen? Was ist mit M passiert? Hope, Rufus und ihre Freunde haben ganz schön was zu tun, denn es bleibt nicht mehr viel Zeit um das Böse aufzuhalten.

Tanjas Fazit

Diese Reihe ist nicht nur optisch ein Highlight, sondern auch vom Inhalt her. Wer würde nicht gerne einmal in die Geschichte seines Lieblingsbuches eintauchen. Zu gerne hätte ich ab und an mit Hope getauscht, natürlich nur an den nicht gefährlichen Momenten. Das Ende des Buches hat mich verzaubert, aber auch traurig zurückgelassen. Verzaubert von dem Finale der Trilogie und traurig, weil mir Hope, Rufus und deren Freunde fehlen werden. Vielleicht mag die Autorin uns hier ja irgendwann einmal überraschen.

Mary E. Garner träumte sich schon immer gern in die Welten ihrer Lieblingsbücher. Bevorzugt jene, die in ihrem geliebten England spielen. Ihrer persönlichen Leidenschaft zur großen Insel und deren literarischen Figuren entsprang die Idee zu Das Buch der gelöschten Wörter, in das sie nun auch ihre Leserschaft in entführt.

 

 

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