Gastrezensentin Tanja Rothert rezensiert das Hörbuch „Der Wald ruft“ von Moritz Matthies

Digitalausgabe gekürzt 15,95 € (UVP) ISBN: 978-3-7324-1807-7 Laufzeit: 7 Stunden 24 Minuten Veröffentlicht: 01.04.2021

 

Klappentext:

Band 6 der Bestseller-Reihe um die beliebten Erdmännchen Ray und Rufus verspricht wieder ein tierisches Krimi-Vergnügen, in dem die Erdmännchen aus dem Berliner Zoo in den Wald fliehen. Dort erwarten sie neue Abenteuer, vom grandiosen Hörbuch-Sprecher und „Erdmännchen ehrenhalber“ Christoph Maria Herbst köstlich umgesetzt.

So kann es gehen: Der Berliner Zoo braucht Geld, und Zoochef Windhoeck verhökert kurzerhand den Clan der beliebten Erdmännchen an ein Gartencenter im eiskalten Oslo. In letzter Sekunde gelingt dank Ray und Rufus die Flucht. Völlig erschöpft und mit nichts als dem felligen Leben landet der Clan nach langer Irrfahrt in einem lauschigen, Sicherheit verheißenden Wald.

Doch die Idylle trügt, denn die Waldbewohner, allen voran Keiler Herrmann, sind alles andere als begeistert von den Neuen. Als ausgerechnet Rufus sich in eine Häsin verguckt, Ray einen Discoschuppen aufzieht und ein paar junge Erdmännchen mit halluzinogenen Früchten experimentieren, eskaliert der Konflikt zwischen den alten und neuen Waldbewohnern… Verlagsinfo: Argon Verlag. Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Verlag.

Inhalt:

Da der Berliner Zoo in Geldnöten steckt, verkauft der Zoochef die beliebte Erdmännchenbande mal eben an ein Gartencenter in Oslo. Darauf hat der Clan ja nun mal so gar keinen „Bock“ und startet unter der Führung von Ray und Rufus eine rasante Flucht  in den vermeintlich sicheren Wald. Doch hier sind die „Ausländer“ gar nicht gern gesehen und Keiler Herrmann und seinen Anhängern ein Dorn im Auge. Als Rufus ein Auge auf eine Häsin wirft und Ray eine Disco ins Leben ruft ist der Ärger vorprogrammiert.

Tanjas Meinung:

Ich bin ja nicht so der Fan von Hörbüchern, aber dieses hier war echt der Brüller. Nicht nur einmal habe ich laut lachend im Auto gesessen, zum Glück waren die Scheiben zu. Die beiden Erdmännchenbrüder Rufus und Ray sind mir schon gut aus Band 1 und 2 der Serie bekannt und ich war gespannt von dieser Geschichte ohne die üblichen Kriminalfälle. Diese Geschichte ist Humor pur, allerdings angepasst an die Probleme der aktuellen Zeit, was der dem ganzen mehr Tiefgang verleiht. So muss der Erdmännchen-Clan aus der heilen Welt des Zoos flüchten und sucht nach einer waghalsigen und gefährlichen „Bootsfahrt“ durch die Kanalisation Zuflucht im Wald. Hier gelten sie als Migranten und sind nicht jedem Bewohner willkommen. Ray freundet sich mit zwei Waschbären an und eröffnet in einer Höhle hinter dem Wasserfall den Tanzschuppen schlechthin. Mit Musik und Lichtorgel (Autobatterie sei Dank) wird das „Acapulco“ der neue Szenetreff. Der jüngere Nachwuchs stellt aus einem Gemisch mit Stechapfel eine halluzinogene Droge her und verteilt diese großzügig unter den Gästen. Rufus verliebt sich in die Häsin Grete, die ja eigentlich mit Emil, einem Wildkaninchen liiert ist. Dies bringt bei einigen Waldbewohnern das Fass zum Überlaufen, allen voran Keiler Herrmann mit seinen Kumpanen die den Erdmännchen den Krieg erklären. Doch wer wird sich am Ende behaupten können …

Tanjas Fazit:

Was für ein unterhaltsames Hörvergnügen. Christoph Maria Herbst schafft es jedem der Charaktere seine ganz eigene Note zu geben. Bei den Stimmen von Jens Spanner, Keiler Herrmann, den schwulen Pinguinen und vielen mehr habe ich mich köstlich amüsiert. Ein absolutes Hörvergnügen.

Moritz Matthies (Autor)

 

Moritz Matthies ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Ihre Bestseller um die Erdmännchen Ray und Rufus aus dem Berliner Zoo „Ausgefressen“, „Voll Speed“, „Dumm gelaufen“, „Dickes Fell“ und „Letzte Runde“ sind allesamt Hörbuchbestseller.

 

Christoph Maria Herbst (Sprecher)

 

Christoph Maria Herbst verkörperte u.a. die Titelfigur in der Serie „Stromberg“, für die er den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis und siebenmal den Deutschen Comedypreis erhielt. Als Hörbuchsprecher ist er eine Klasse für sich.

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