Die Meinung zu „Die Tinktur des Todes“ von Gastrezensentin Tanja Rothert

€ 16,99 [D], Erschienen am 31.08.2020 Übersetzt von: Hannes Meyer 464 Seiten, Klappenbroschur EAN 978-3-86612-472-1

  Inhalt

»Eine Aufsehen erregende Kriminalgeschichte vor dem Hintergrund medizinischer Experimente im Edinburgh des 19. Jahrhunderts. Das Buch lässt sowohl die Stadt als auch die Epoche lebendig werden und ist eine großartige Lektüre.« Ian Rankin

1847: Eine brutale Mordserie an jungen Frauen erschüttert Edinburgh. Alle Opfer sind auf dieselbe grausame Weise gestorben. Zur gleichen Zeit tritt der Medizinstudent Will Raven seine Stelle bei dem brillanten und renommierten Geburtshelfer Dr. Simpson an, in dessen Haus regelmäßig bahnbrechende Experimente mit neu entdeckten Betäubungsmitteln stattfinden. Hier trifft Will auf das wissbegierige Hausmädchen Sarah, die jedoch einen großen Bogen um ihn macht und rasch erkennt, dass er ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Beide haben ganz persönliche Motive, die Morde aufklären zu wollen. Ihre Ermittlungen führen sie in die dunkelsten Ecken von Edinburghs Unterwelt und nur, wenn es ihnen gelingt, ihre gegenseitige Abneigung zu überwinden, haben sie eine Chance, lebend wieder herauszufinden. Verlagsinfo: Piper. Unbezahlte Werbung. Coverrechte:Verlag.

Tanjas Meinung                              

Meine Meinung:

Eine mitreißende und mysteriöse Geschichte aus Edingburgh im Jahre 1847. Die Stadt ist gespalten in den düsteren Teil, dem „Old  Town“, wo Armut, Elend und Gewalt an der Tagesordnung sind sowie dem „New Town“, wo sich die Reichen und Schönen vergnügen.  Wir erleben die Klassenunterschiede gerade im Bereich der ärztlichen Versorgung. Gerade bei komplizierten Geburten kam es immer wieder zu Todesfällen von Mutter und/oder Kind. Nur Dank der Barmherzigkeit von einigen wenigen Medizinern wurden in wenigen Fällen Leben gerettet. Ungeklärte Todesfälle von jungen Frauen führen zu Rätseln auf, man scheint sie seien während eines Krampfes gestorben. Treibt etwa ein Giftmischer sein Unwesen? Eines haben alle gemeinsam, sie sind oder waren schwanger. Von der Polizei gibt es nicht viel Recherche, gerade bei niederer Herkunft. „Wen stört schon eine tote Dirne mehr oder weniger“. Der geheimnisvolle Will Raven, der neue Assistent bei Dr. Simpson sowie dessen Hausmädchen Sarah nehmen die Sache selber in die Hand und gehen der Sache auf den Grund und kommen dem Täter auf die Spur. Viele dubiose Gestalten kreuzen ihren Weg. Trotz vieler Gefahren und Wendungen klären sich die Dinge und offenbaren uns ein überraschendes Ende.

Fazit

Dieses Buch transportiert hervorragend die düstere Atmosphäre der Zeit, gerade im heruntergekommenen, armen Teil von Edingburgh. Jede Menge dubiose und zwielichtige Gestalten trieben sich rum und erfreuten sich Ihrer widerlichen Machenschaften. Der Stand der Medizin ließ sehr zu wünschen übrig, etwas mehr Mühe gab man sich eher bei den gut situierten, zahlenden Patienten. War man mittellos, so konnte man beim kleinsten Übel sozusagen schon sein Grab schaufeln. Gerade den Verlauf von komplizierten Geburten empfand ich sehr erschreckend und grausam. Um nichts in der Welt möchte ich zu der Zeit gelebt haben.

Im Sommer 2021 ermitteln Sarah und Raven in Teil 2 bezüglich der  nächsten Mordserie, das sollte man nicht verpassen.

Biografie

Ambrose Parry ist das Pseudonym der Autoren Christopher Brookmyre und Marisa Haetzman. Das Paar ist verheiratet und lebt in Schottland. Brookmyre arbeitete nach seinem Studium der Englischen Literatur- und Theaterwissenschaften als Journalist in London, Los Angeles und Edinburgh. Der mehrfach preisgekrönte Autor hat über zwanzig Romane veröffentlicht, darunter internationale Bestseller. Marisa Haetzman ist Medizinhistorikerin und hat zwanzig Jahre als Anästhesistin gearbeitet. Ihre Forschungsarbeit zur modernen Anästhesie inspirierte das Paar, „Die Tinktur des Todes“ zu schreiben.

2 thoughts on “Die Meinung zu „Die Tinktur des Todes“ von Gastrezensentin Tanja Rothert

  1. Oh ne .Ehrlich ? Ich auch nicht.
    Das muss einfach nur eine schlimme Zeit gewesen sein.
    Als Hörbuch mag ich das ein oder andere. Aber meist sind
    die Autoren sehr deutlich . Ist von daher nicht alles meins
    LG heidi

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