Die Meinung von „Biss zur Mitternachtssonne“ von Gastrezensentin Tanja Rothert

Endlich Neues von Biss-Autorin Stephenie Meyer. Ihre TWILIGHT-Liebesromane standen über Wochen auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Millionen von Leser*innen haben sich mit Bella in Edward verliebt. Jetzt nimmt Edward sie mit in die Tiefen seiner dunklen Vergangenheit.

Die Geschichte von Bella und Edward ist weltberühmt! Doch bisher kennen Leser*innen nur Bellas Blick auf diese betörende Liebe gegen jede Vernunft. In Biss zur Mitternachtssonne erzählt nun endlich Edward von ihrer ersten Begegnung, die ihn wie nichts zuvor in seinem Leben auf die Probe stellt, denn Bella ist zugleich Versuchung und Verheißung für ihn. Der Kampf, der in seinem Innern tobt, um sie und ihre Liebe zu retten, verleiht dieser unvergesslichen Geschichte einen neuen, dunkleren Ton.

Ein Muss für alle Fantasy-Romance-Fans und eine berauschende Liebesgeschichte, die unter die Haut geht. Verlagsinfo: Carlsen

                              Tanjas Meinung

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Die seinerzeitigen 4 Bände der Biss-Reihe habe ich regelrecht verschlungen, konnte sie so gut wie nicht weg legen. Wie fesselnd war die Geschichte von Bella und Edward aus Bellas Sicht erzählt. Dann konnte doch die Geschichte aus Edwards Sicht meiner Hoffnung nach nur eine Bereicherung des Ganzen sein. Da hab ich das Angebot für eine Leserunde mit Biss-Liebhabern gerne angenommen und mir das Buch gekauft. Aufgrund privater Verpflichtungen beschlossen wir pro Tag ein Kapitel zu lesen und zu kommentieren. Ich hatte wirklich Angst, dass dies viel zu wenig sein würde und ich in Erinnerung an die seinerzeitigen Bücher unbedingt mehr lesen wollte. Also startete ich mit Kapitel 1 und wurde eines besseren belehrt. Ich habe mich selten so zum Lesen gequält. Keine Spannung, mehr oder weniger nur Edwards ständiges Gejammer. Er darf nicht, aber möchte so gerne mit Bella zusammen sein. Das ganze Buch scheint nur seinen inneren Kampf zu enthalten. Kleine Momente gaben uns zwar Hoffnung, dass sich das Buch besseren würde, aber bei knapp der Hälfte haben wir aufgegeben. Es ist wirklich schade, vor allen Dingen bei einem solch stolzen Buch-Preis von 28,00 €. Hätte ich nicht so viel quer gelesen um die Kapitel schaffen zu können, wären mir Wahrscheinlich auch die Tippfehler und die falsche Alters-berechnung von Edward aufgefallen, die Gisela und Kathrin entdeckt haben.

Sollte noch ein Buch aus Edwards Sicht erscheinen, werde ich mich hüten zu kaufen bzw. zu lesen.

Meine Rezi!

Stephenie Meyer wurde 1973 geboren und lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Arizona, USA. Ihr Debütroman »Biss zum Morgengrauen« wurde aus dem Stand zum Bestseller und in 37 Sprachen übersetzt. Mehr zu Stephenie Meyer unter www.stepheniemeyer.com.

One thought on “Die Meinung von „Biss zur Mitternachtssonne“ von Gastrezensentin Tanja Rothert

  1. Hallöchen 🙂
    ich muss zugeben, dass ich mir schon gedacht habe, dass dieses Buch nicht mehr mit der Biss-Reihe mithalten kann. Genau das gleiche Problem hatte ich mit Shades of Grey, als plötzlich E.L James die Bücher aus Christian’s Sicht geschrieben hat.
    Einfach nur enttäuschend. Dass es hier nun auch der Fall ist, ist allerdings sehr schade, aber ich denke Stephanie Meyer wollte mit diesem Buch einfach nochmal versuchen den vergangenen Hype neu aufflammen zu lassen.
    Liebe Grüße
    Andrea ♥

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