Das meint Gastrezensentin Tanja Rothert zu „Die Morde von Chelsea“ von Heather Redmond

„Charles und Kate ermitteln wieder“

 

Klappentext:

Charles Dickens und seine Verlobte ermitteln wieder im viktorianischen London
Der atmosphärische Kriminalroman für Fans von Rhys Bowen

London, im Juni 1835: Charles Dickens und Kate Hogarth haben sich verlobt, doch ihr Glück wird von einem grausigen Fund in Charles’  Nachbarwohnung überschattet: Die alleinstehende Miss Haverstock wurde ermordet und ihre Leiche wie auf einer Theaterbühne zur Schau gestellt. Charles vermutet, dass ein vor kurzem entflohener Häftling dahintersteckt. Der Täter scheint damit gefunden, doch in einem weiteren Fall treffen Kate und Charles auf Miss Haverstocks verschlossene Pflegetochter. Kann es sein, dass am Ende alle Fäden doch wieder zu der alten Dame führen? Ehe sich beide versehen können, schweben Kate und Charles selbst in größter Gefahr … Verlagsinfo: dp. Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Verlag

Inhalt:

Kate und Charles sind mittlerweile verlobt und planen ihre Hochzeit. Da wirft ein schrecklicher Mord an Charles Nachbarin Schatten auf ihr Glück. Die ältere Miss Haverstock wurde ermordet und grotesk zur Schau gestellt. Charles vermutet einen flüchtigen Häftling als Täter. Rätsel gibt die Pflegetochter von Miss Haverstock auf. Ist es möglich, dass der Grund in der Vergangenheit von der alten Dame liegen? Plötzlich sind Kate und Charles in großer Gefahr.

Tanjas Meinung:

Dank des flüssigen Schreibstils ist man sehr schnell drin in der Geschichte. Charles und Kate sowie weitere Personen sind mir noch vom ersten Teil gut in Erinnerung, so dass der erste Abschnitt viel Spaß machte. Es gibt viele mysteriöse Dinge, wo zu erwarten ist, dass das ein oder andere wohl zusammenhängt. Allerdings wie? Der Mittelteil schleppt sich leider mehr oder weniger dahin, da sich die Autorin zu sehr in umfangreichen Beschreibungen von unwichtigen Gegebenheiten auslässt. Nur Kleinigkeiten sind für die Ermittlungen hilfreich. Gegen Ende nimmt die Geschichte wieder etwas Fahrt auf und hat einige Überraschungen parat. Es hat mir gefallen, wie sich alle Puzzleteile zusammenfügen und das Finale ist plausibel dargestellt.

Tanjas Fazit:

Insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass im gesamten Buch immer wieder spannende Momente präsent gewesen wären. Leider gab es immer wieder sehr langatmige Phasen, in denen die umfangreichen Beschreibungen von unwesentlichen Dingen ziemlich ausuferten. Dies war schon im ersten Teil mein einziger Kritikpunkt, weshalb ich leider nur eine durchschnittliche Bewertung abgeben kann.

Heather Redmond

Heather Redmond ist die Autorin der Dickens of a Crime-Reihe und der Journaling Mysteries-Reihe sowie historischer und zeitgenössischer Romane, die unter dem Namen Heather Hiestand geschrieben wurden. Sie hat in Illinois, Kalifornien und Texas gelebt und wohnt jetzt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einer kleinen Stadt im Staat Washington. Sie ist die Präsidentin der Columbia River Gruppe der Sisters in Crime. 

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